zur Person:

Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns

Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns

Geboren 13.4.1939 in Stettin, Studium der evang. Theologie und Soziologie in Bonn und Göttingen, 1967 Promotion im Fach Neues Testament (bei Joachim Jeremias, Göttingen); 1968 Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland in Gödenroth und Heyweiler/Hunsrück; 1978 Professor am Theol. Seminar der Ev. Kirche in Hessen und Nassau in Herborn; 1981 o. Professor für Praktische Theologie und 1982 Leiter des Instituts für Religionssoziologie und Gemeindeaufbau der Kirchlichen Hochschule Berlin, seit 1993 in denselben Funktionen an der (Evangelisch-)Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 Emeritierung, Umzug nach Berg am Starnberger See. Homepage

Texte von Klaus-Peter Jörns

Die menschliche Seele ist tierlicher Natur

Vortrag auf dem Kirchentag Mensch, Tier, Schöpfung am 06.05.18 in Dortmund

Totalforderungen sind nicht das Ding von Dr. Klaus-Peter Jörns. Der emeritierte Theologieprofessor und Vorsitzender der Gesellschaft für eine Glaubensreform plädierte beim Kirchentag Mensch, Tier, Schöpfung für eine „Selbstbeschränkung“ der Menschen. Sie sollen den Tieren ihr wildes Leben zurückgeben, Tierversuche verbieten und keine Tierhaltung zulassen, die eine „tierliche Freude nicht möglich macht“. Außerdem soll der Fleischverbrauch soweit reduziert werden, dass keine industrielle Massentierhaltung mehr nötig ist.

Feier der Lebensgaben am Gründonnerstag 2018 in Berg

Liturg/in: Gelobt sei Gott, in dem alles Leben Herkunft und Zukunft hat; gelobt sei Gott, der, seit es Menschen gibt, mit vielen Namen und in vielerlei Gestalt gepriesen und zu Hilfe gerufen, aber wegen des Elends in der Welt auch angeklagt wird; gelobt sei Gott, den Jesus uns als mitlebenden und mitleidenden Vater verstehen gelehrt hat; er ist in Geist und Liebe in uns gegenwärtig und erfreut uns mit seinen Lebensgaben.

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Die Rückkehr Gottes ins Leben

Pfr. Hans Mörtter, Köln-Südstadt interviewt Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns, 21. Januar 2018, Lutherkirche Köln. Download PDF

Beten in nachtheistischer Zeit

Ich glaube und lebe in einer sich mit dem Leben wandelnden Beziehung zu Gott. Und dann heißt nach-theistisch für mich zweierlei. Zum einen, abgrenzend: Ich glaube nicht, dass Gott dem Kosmos unverbunden als omnipoteter Schöpfer gegenübersteht und in das Leben im Kosmos willkürlich oder abrufbar eingreift, eingreifen kann. Das heißt auch: Ich glaube nicht, dass Gott durch Gebete in die eine oder andere Richtung aktiviert werden kann sein, Wünsche zu erfüllen.
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Heilsgeschehen der Vergebung

Predigt im Katharina-von-Bora-Haus der KG Berg am 30.4.2017. Neufassung der am 12.3.2017 in Hamburg-Volksdorf gehaltenen Predigt.

Gespräch zwischen Margot Käßmann und Klaus-Peter Jörns

Updates für den Glauben. Brauchen wir eine Glaubensreform?

Gespräch zwischen Margot Käßmann und Klaus-Peter Jörns, Moderation: Hans Dieter Heimendahl (DRadio Kultur) Details: Der Glaube redet von Menschen, Welt und Gott. Ändern sich Menschen-, Welt- und Gottesbilder, ändert sich auch der Glaube.
Das Gespräch fand statt am Montag, 22.Mai 2017 auf der Weltaustellung Wittenberg.

Audio

Auf wen oder was warten wir?

Predigt am 3. Advent 2016 (11.12.2016) in Hamburg-Blankenese in der Ev.-Luth. Kirche am Markt.

Palmsonntag 2015 (nach Flugzeugabsturz)

Predigt am Kantatengottesdienst in München-Pasing am 29.03.2015

Weihnachtspredigt 2014 St.Johannes, Berg

"Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden unter den Menschen. Denn Gott hat an ihnen Wohlgefallen. "Weiterlesen

Literatur von Klaus-Peter Jörns

Lässt Gott leiden?

Lässt Gott leiden?

Dass Gott Leiden zulässt, ist nicht zu bestreiten. Dass Leiden keine Strafen sind, haben wir von Jesus gelernt. In seiner Sicht fordern Leiden von Menschen und Tieren liebevolle Zu-wendung heraus, die Gottes Mitleiden mit den Geschöpfen ausdrückt. Warum aber gibt es überhaupt Leiden?

Update für den Glauben: Denken und leben können, was man glaubt

Update für den Glauben: Denken und leben können, was man glaubt

Updates sind schon ein Erfolgsmodell gewesen, als es den Begriff noch gar nicht gab: Wenn Religionen nicht an ihrer Rechtgläubigkeit ersticken oder durch sie belanglos werden wollten, haben sie auf die Fragen gehört, die sich in ihrer Gegenwart stellten. Und sie haben die Gestalt ihres Glaubens verändert.

Mehr Leben, bitte!: Zwölf Schritte zur Freiheit im Glauben

Mehr Leben, bitte!: Zwölf Schritte zur Freiheit im Glauben

Von der revolutionären Kraft der unbedingten Liebe Gottes
Jesus, »der Anfänger und Vollender unseres Glaubens«. Die Feste des Kirchenjahres – Einladungen dazu, frei zu sein im Glauben. Theologie nahe bei den Menschen – verständlich, lebenszugewandt, sinnstiftend.

Glaubwürdig von Gott reden: Gründe für eine theologische Kritik der Bibel

Glaubwürdig von Gott reden: Gründe für eine theologische Kritik der Bibel

Das Buch behandelt in Aufsätzen und Gesprächen »versäumte Lektionen« der Theologie und zeigt exemplarisch, wie wichtig es ist, die historische Kritik der Bibel durch eine theologische Kritik zu ergänzen. Noch immer sind Kirchen und Theologie weit davon entfernt, anzuerkennen, daß wir Heutigen die Gestalt von Glauben und Theologie selbst verantworten müssen.

Lebensgaben Gottes feiern. Abschied vom Sühnopfermahl: eine neue Liturgie

Lebensgaben Gottes feiern. Abschied vom Sühnopfermahl: eine neue Liturgie

Klaus-Peter Jörns spricht aus, was viele denken: Es gibt Traditionen des Christentums, die nicht mehr glaub-würdig sind, von denen man sich deshalb verabschieden muss.

Notwendige Abschiede: Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum

Notwendige Abschiede: Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum

Das Unbehagen wächst – aber niemand ändert etwas. Das Christentum hat sich in antiken Glaubensvorstellungen verpuppt, findet nicht zu seiner ihm eingegebenen Imago. Gläubige Christen und selbst die Pfarrerschaft leben in einer gespaltenen Situation zwischen dem, was sie glauben sollen, und dem, was sie wirklich glauben. Um wieder glaubwürdig zu werden, bedarf es einer neuen Theologie und nicht nur der Wiederholung alter Denkmuster.