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Veranstaltungskalender

Treffen der Regionalgruppe Barcelona

Datum und Uhrzeit
07.04.2017 (20:00 Uhr)
Ende
07.04.2017 (22:00 Uhr)
Thema
Update für den Glauben
Ort
Barcelona, Spanien

Liebe Freunde!
Ich lade Euch zur nächsten Gesprächsrunde "Update für den Glauben"
am 7. April um 20 Uhr ein. Ich hoffe, dass Euer Terminkalender Eure Anwesenheit ermöglicht.

Thema:
Beten in nach-theistischer Zeit, oder Beten in Zeiten der Gotteskrise.
Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns, gehalten am 29. November 2016.
Ich schicke Euch anliegend den nicht einfachen Text, über den wir sprechen wollen.

Es handelt sich um ein schwieriges Thema und erfordert viel Nachdenken, um die Ausführungen von Jörns zu verstehen.
Das fängt schon an mit dem Gottesbild, das wir in uns herumtragen.

Ich glaube, wir können uns viele Fragen stellen können und werden viele Antworten offen lassen müssen.

I. Die Einleitung konfrontiert uns mit einem nicht mehr vorhandenem Gottesbild.
Deshalb nach-theistisch. Dabei ist die Grundlage, Jörns:
"Ich glaube nicht, dass Gott dem Kosmos unverbunden als omnipotenter Schöpfer gegenüber steht und in das Leben im Kosmos willkürlich ... eingreift, eingreifen kann. .... Ich glaube nicht, dass Gott durch Gebete in die eine oder andre Richtung aktiviert werden kann, Wünsche zu erfüllen."
II. Von der Wirkung des Betens
Beten ist eine geistige Tätigkeit.
Beten als eine Verstärkung des Möglichkeitsrahmens.
Brecht: Es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.
III. Beten ist Reden "vor Gott" (coram Deo) über das Leben.
" über eine wirkliche "Gestalt" Gottes selbst sagen unsere Wahrnehmungsgestalten "Gottes" im Grunde nichts aus, auch wenn man sie gemäss des trinitarischen Dogmas in Jesus findet. ..... "Gottes" Gestalt bleibt unbekannt und unpersönlich.
Persönliche und unpersönliche Elemente bilden eine komplementäre Verbindung
unserer Gottesvorstellung. Und "Vorstellung" heisst: Wahrnehmungsgestalt. ...
Wer sich das klar macht, kann auch in nachtheistischer Zeit Gott als Gegenüber anreden."
IV. Wie wir beten können - Modelle
Beten mit einer Anrede des göttlichen Du
Beten ohne Anrede eines göttlichen Du
Beten mit der Anrede eines menschlichen Du
Beten als Denken an andere

Gebetstypen

Gedanken über das Beten, die durchaus nicht im Widerspruch zum Vortrag von Jörns zu verstehen sind, finden wir bei Jörg Zink und anderen.

Jörg Zink schreibt in der Einleitung seines Buches über das Vaterunser:
"Wie alle grossen Gedanken, die wir Menschen einander weitergeben können, ist das Gebet, das Jesus uns gegeben hat, beides zugleich: Es ist einfach. Einfach sind die Worte. Einfach ist das Gefälle der wenigen Sätze. und es ist unergründlich in seiner Tiefe. Ein Leben reicht nicht aus, es bis auf seinen Grund zu durchdringen. Eine erlesene Kostbarkeit: Das Vaterunser. ....
Wer es spricht, sagt damit: Es ist gut, zu sein. Es ist alles gut, wie es ist."

Klaus Peter Schmid, Dekan im Ruhestand, schrieb vor 20 Jahren zum Vaterunser:
"Mittelpunkt der Verkündigung Jesu ist die Ansage des Reiches Gottes:
Dein Reich komme! Dass die Wirklichkeit der Güte Gottes tatsächlich inmitten der vergänglichen Welt wahrgenommen werden kann und dass wir uns auf sie einstellen dürfen, ist die Gewissheit, von der das Vaterunser durchdrungen ist."

Trauen wir uns an das Thema heran. Es ist ein Angelpunkt, die Botschaft Jesu zu leben.

Liebe Grüsse
Euer Paul Klinkisch

Kontakt: klinkischpaul(at)yahoo(dot)es 

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| Seite zuletzt geändert am: 05.07.2017, 14:03 von Ulrike Fries-Wagner |