Der Glaubens-TÜV. Für ein aufgeklärtes Christsein.

Ulrike Fries-Wagner - Geschäftsstelle GfGR (ulrikefr) on 01.01.2015

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Johannes Hummel

Der  Autor, Evangelischer Pfr. i. R., bezeichnet sein Buch als notwendige Insider-Kritik an der Kirche.

Johannes Hummel, 
Der Glaubens-TÜV. Für ein aufgeklärtes Christsein.
Verlag Blaues Schloss, Marburg 1. Aufl. 2015
ISBN 978-3-943556-40-7
www.verlag-blaues-schloss.de

Der  Autor, Evangelischer Pfr. i. R., bezeichnet sein Buch als notwendige Insider-Kritik an der Kirche. „TÜV“ meint einen theologischen Überprüfungsversuch der kirchlichen Theologie und Praxis im Hinblick darauf, ob sie den Erkenntnissen, die das heutige Weltverständnis bewegen, gerecht wird. Wird sie das nicht, so verstellt sie für kirchenfernen Menschen den Zugang zur Wahrheit des christlichen Glaubens. Der Autor macht keine Literaturangaben, sondern bezieht stattdessen sein Buch eng auf Klaus-Peter Jörns „Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum“. Der „Glaubens-TÜV“ ist in Dialogform geschrieben, gut verständlich und regt zum Fragen und Diskutieren in Gruppen und Gesprächskreisen an. Die langjährige Gesprächserfahrung des Autors in Gemeinden und Hochschule ist spürbar. Auf dem Hintergrund der historisch-kritischen Methode geht es im 1. Teil um Grundfragen zum Verständnis von Bibel und Kirche, im 2. Teil werden das Apostolische Glaubensbekenntnis und die Gottesdienstgestaltung behandelt und der dritte Teil beschäftigt sich mit gelebter Spiritualität, christlichen Festen und der Weltverantwortung der Christen. Der Autor möchte Glauben nicht als „für wahr halten“ veralteter Inhalte verstanden wissen, sondern über die Bedeutung „Vertrauen“ für modern denkende Menschen neue Zugänge zu vielfältigen befreienden und inspirierenden Erfahrungen ermöglichen.

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