Christlich-Sozial gegen braune Überflutung und für den Menschen 1929-1933

Administrator (admin) on 20.11.2020

Ulrich Börngen

„Christlich-Soziale Vision“ in den schicksalsträchtigen Jahren 1929–1933 in Deutschland ist der Versuch eines kirchlichen Laien und Mediziners, sich religiös und politisch gegen drohende „braune Überflutung“ ...

und „für den Menschen“ zu engagieren. Dies erfolgte zuletzt als Vorsitzender im Landesverband Halle-Merseburg der kleinen Reichstagspartei Christlich-Sozialer Volksdienst. Es werden erstmals rund 70 Originaldokumente aus 13 Publikationsorganen und aus offiziellem Schriftverkehr veröffentlicht. Sie wurden mir im Nachlaß meines Vaters zugängig. Sie dürften historisch und für unsere Zeit heute von allgemeinem Interesse sein. Eindrucksvoll und überdeutlich hat mein Vater schon ab 1930 vor Hitler und der NSDAP-Diktatur gewarnt. „Auf Morast läßt sich kein Haus bauen.“

Inhaltlich wird darüber hinaus versucht, wesentliche Aussagen zu Kirchenreform, gegen Dogmatisierung und Restauration sowie zu Bedeutung des Alten Testaments und zu Gottes Gegenwart zusammen zu bringen. Desweiteren wird auf konkrete Schwerpunkte wie Vielgestaltigkeit, Solidarität, Internationalität und Ökumene sowie den Konziliaren Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung eingegangen. Ausführlicher werden weitgehend unbekannte bevollmächtigte Männer und sachkundige Laien hervorgehoben. Noch 1933 hatte sich mein Vater offensichtlich für die entscheidende Aussage „Jesus war und ist Jude“ stark gemacht. Grundlegende Ausführungen über „Menschentum mißachtenden Kapitalismus“ gewinnen bis in unsere Zeit des realen Kapitalismus und der Corona-Lektion höchste Aktualität.
 


Börngen, Ulrich: Christlich-Sozial gegen braune Überflutung und für den Menschen 1929-1933. In Erinnerung an meinen Vater, Dr. med. Horst Börngen, Halle/Saale. BoD 2020, Hardcover, ISBN 978-3-7519-4680-3, 308 Seiten, 15,00€, E-Book 4,99€

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