Kein Segen für Tierleid

Kein Segen für Tierleid
Pressemeldung der Aktion Kirche und Tiere (AKUT) e.V. vom 7. April 2014, Pfarrer Dr. U. Seidel, 1. Vorsitzender

Zu Ostern feiert die Christenheit in den Gottesdiensten die Auferstehung von Jesus Christus vom Tode. Die kirchliche Tradition symbolisiert das Osterereignis durch ein Lamm, das dem Schlächter ausgeliefert, nun den Sieg des Lebens davon trägt. In Kirche und Gesellschaft ist dieses Fest oft verbunden mit üppigem Essen und aus dem Freudenfest der Menschen wird ein Blutbad für die Tiere.
Die Aktion „Kein Segen für Tierleid“ weist auf diesen Gegensatz hin und fordert Mitgefühl für die Tiere ein, die ebenfalls Gottes Geschöpfe und tief mit uns verwandt sind. Am Ostersonntag finden in vielen Großstädten Mahnwachen von Tierrechtsgruppen vor Kirchen statt, die von den Kirchen Engagement für die leidende Tierwelt einfordern.

AKUT appelliert an die Kirchenmitglieder, zu Ostern mit wieder erwachter Hoffnung ein fleischloses Festmahl zu genießen. Wir sehen darin einen Vorgeschmack der Feier des kommenden Gottesreiches und eine Erinnerung an die paradiesische Schöpfung Gottes, die die Mitgeschöpfe einschließt und der Osterfreude Ausdruck verleiht.

AKUT tritt für eine gewaltfreie Lebensweise ein und unterstützt Bischof Meister aus Hannover, der die Verbraucher aufgefordert hat, kein Fleisch beim Discounter zu kaufen als einen wichtigen Schritt.

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