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Hinweis: Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns

Denken und leben können, was wir glauben. Was sich am christlichen Glauben ändern muss

Do., 16.9.2021,18.30

Kreuzeskirche Essen, Kreuzkirchstr. 16, (Weberplatz)
(wegen Corona Teilnehmerbegrenzung nicht in der Marktkirche)

Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten

Veranstalter:

Meditation–Kommunikation–Aktion
Kirchenkreis Essen

Leitung: Manfred Rompf, Pfr.i.R., Kontemplationslehrer, zu Beginn und zum Schluss Musik von Regina Poppels

Zum Zum Thema:
FragFragt man Christen, was ihr Glaube für ihr Leben bedeutet, ist kaum jemand in der Lage, eine Aussage zu formulieren, die der Frage gerecht wird. Daraus ist zu schließen, dass die
Christen entweder nicht gelernt haben, traditionelle Glaubensinhalte selbständig mit der eigenen Existenz zu verbinden, oder aber, dass sich diese Glaubensinhalte
gegen eine solche Verbindung selber sperren, weil sie aus kulturell-religiösen Zusammenhängen stammen, zu denen
es vom Heute her keinen Zugang mehr gibt.
Klaus-Peter Jörns geht davon aus, dass sich unser Denken und Leben nur dann mit biblischen Überlieferungen hilfreich verbinden lassen, wenn wir die Bibel nicht mehr als Belegstellensammlung für deprimierende Gottes- und  Menschenbilder missbrauchen, sondern
 ganz entschieden von der Jesusüberlieferung und den von ihr beeinflussten kulturellen Standards her auslegen. Entscheidend ist, dass wir Jesu Botschaft von Gottes unbedingter Liebe zum Leben weitertragen und seine Gottessohnschaft in unserem Leben  als die vielen Söhne und Töchter Gottes verkörpern, damit die Menschwerdung der Menschen zum Wohl alles Lebendigen weitergehen kann.


Zum Referenten:
Geboren
1939 in Stettin, Studium der evang. Theologie und Soziologie in Bonn und Göttingen, 1967 Promotion im Fach Neues Testament ; 1968 Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland; 1978 Professor am Theol. Seminar der Ev. Kirche in Hessen und Nassau in Herborn; 1981 o. Professor für Praktische Theologie und 1982 Leiter des Instituts für Religionssoziologie und Gemeindeaufbau der Kirchlichen Hochschule Berlin, seit 1993 in denselben Funktionen an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 Emeritierung, 2012 zusammen mit Hubertus Halbfas und anderen gründete er die „Gesellschaft für eine Glaubensreform“ e.V., deren 1. Vors. er bis 2019 war. Zu den Schwerpunkten der  Lehr- und Forschungstätigkeit  und zu Büchern s. die Homepages www.klaus-peter-joerns.de.und unter: glaubensreform..

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