Anmeldung
Benutzername:

Passwort:



Haben Sie Ihre Zugangsdaten vergessen?

Besucher gesamt: 120.219
Besucher heute: 4
Besucher gestern: 63
Max. Besucher pro Tag: 139
gerade online: 3
max. online: 36
Seitenaufrufe gesamt: 1.804.387
Seitenaufrufe diese Seite: 419
counter   Statistiken

 



Schrift:    Drucken    

Aktuelles

 

Unterstützen, mitwirken, mündigen Glauben gestalten?
Dann Mitglied werden bei der Gesellschaft für eine Glaubensreform!

Zum Anmeldeformular: hier klicken!


 


Chrismon-Spezialausgabe - Pressemitteilung des LKR der ELKB

31.05.2016
Aktuelles >>

 

 

Weitere Informationen zum Chrismon-Heft:

Das 24-seitige Heft, das zweisprachig in Arabisch/Deutsch und Farsi/Deutsch erscheint, vermittelt die lebendige Vielfalt des evangelischen Glaubens in Deutschland: Ehrenamtliche Helfer erzählen, warum sie sich für Flüchtlinge engagieren. Ein Iraner berichtet, wie er in der neuen Heimat seine Frau und den christlichen Glauben fand. Eine Reportage zeigt, warum christlich-muslimischer Religionsunterricht gelingt. Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, beantwortet die drängendsten Fragen der Schutzsuchenden. Dazu Informationen zu christlicher Ethik und Geschichte, zu kirchlichen Festen und zentralen Bibelstellen. Das in gewohnter chrismon-Aufmachung illustrierte Heft erscheint mit einem Editorial des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm.

 

PRESSEMITTEILUNG

Willkommenskultur ist praktizierte Nächstenliebe
Unverständnis über Seehofer-Äußerung


Scharfe Kritik hat der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern an der Äußerung von Ministerpräsident Seehofer geäußert, dass ein „Ende der Willkommenskultur in Deutschland notariell beglaubigt“ worden sei. „Wer zu uns kommt, muss menschenwürdig behandelt werden. Das verstehen wir unter Willkommenskultur“, stellte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm klar.
Fremde aufzunehmen und Menschen in Not beizustehen sei Kern des christlichen Glaubens. Das hohe Engagement von Tausenden Ehrenamtlicher für die Flüchtlinge in Bayern sei ein „großartiges Zeichen praktizierter Nächstenliebe und Ausdruck einer gesellschaftlichen Kultur, auf die wir stolz sein können“, betonten die Mitglieder des Landeskirchenrates.
Bislang sei es verbindlicher Konsens von Politik und Kirchen gewesen, diese Willkommenskultur wertzuschätzen und zu fördern, sagte Bedford-Strohm. Falls sich der Ministerpräsident tatsächlich von diesem Konsens verabschieden wolle, löse das „Unverständnis und Verärgerung“ aus, so der Landeskirchenrat: „Auf der einen Seite bei Empfängen das Engagement der Ehrenamtlichen für Flüchtlinge zu loben, und auf der anderen Seite das Ende der Willkommenskultur zu proklamieren, ist ein Widerspruch. Dieser schadet der Glaubwürdigkeit der Staatsregierung ebenso wie dem entschiedenen gesamtgesellschaftlichen Eintreten gegen Rechtsextremisten, die sich bestätigt fühlen könnten.“
Der Landesbischof stellte klar, dass nicht alle Menschen, die nach Deutschland kommen, auch hier bleiben könnten. Die Entscheidung darüber falle aber im Rahmen der rechtlichen Verfahren. Er erwarte, dass der Ministerpräsident seine Äußerungen – sollten sie zutreffend berichtet worden sein – rasch klarstelle.


München, 11. Mai 2016
Johannes Minkus, Pressesprecher
 

Zuletzt geändert am: 21.06.2016 um 08:09

Zurück

 

© 2017 Gesellschaft für eine Glaubensreform e.V.
| Seite zuletzt geändert am: 10.12.2017, 19:13 von Administrator |