zur Person:

Claudia Schott

Claudia Schott

Diplom-Sozialpädagogin und Pfarramtssekretärin

Geboren 1968 in Hof in Nordbayern, bin ich nach einigen Studien- und Praxisjahren 1996 wieder dorthin zurückgekehrt. Hier in Hof arbeite ich bei der ältesten Kirche der Region und zur anderen Hälfte als Sozialpädagogin bei der Diakonie.

Oft werde ich gefragt, warum ich immer noch „Pfarramtssekretärin“ bin. Das ist ganz einfach: Ich finde es schön, auf diese Weise meine Gemeinde mitgestalten zu können. Ich trete leidenschaftlich für einen Glauben ein, der zum Leben und zum Sterben hilft. Wie ist Gott? Warum lässt er leiden? Wie kann ich zuversichtlich leben? – Das sind die Fragen, die mich bewegen. Glaubenssätze, die ich „für wahr halten“ soll, bringen mich nicht weiter.

Wenn ich aber sage, was ich glaube - und was ich nicht -, haben viele ein Problem damit. Meinen Blog zu „Glauben und mehr“ habe ich deshalb vor einiger Zeit wieder aufgegeben, weil mir die persönlichen Angriffe und Bekehrungsversuche zu viel wurden. An dieser Stelle sei deshalb vorsorglich angemerkt: Alles was ich hier schreibe, ist völlig privat und geschieht nicht in meiner Eigenschaft als Mitarbeiterin der evangelischen Kirche.

Zum Glück habe ich aber einen sehr lieben und offenen Pfarrer, der meine Ansichten zumindest aushält. Und dank unserer guten Zusammenarbeit hat er mir die Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinde übertragen. Mein größtes Steckenpferd ist dabei der Gemeindebrief, und zwar nicht nur das Layout (das auch!), sondern vor allem der Inhalt: Ich schreibe über das, wozu ich stehe. Meine Haltung kann man aber auch an dem erkennen, was ich nicht schreibe…

Zur „Verkündigung“ fühle ich mich jedenfalls nicht berufen.

Als Sozialpädagogin betreue ich aktuell ein gemeinsames Projekt von Diakonie und Kirche gegen Armut und bin außerdem Ehrenamtskoordinatorin. Ich lebe in einer glücklichen Partnerschaft und habe einen fast erwachsenen Sohn.
Kontakt: claudiaschott(dot)hof(at)gmail(dot)com oder auf Facebook.