zur Person:

Dr. Alois Ottermatt

Dr. Alois Ottermatt

Geboren in der «katholischen Innerschweiz». Studium der Theologie und Studium der «mittelalterlichen Geschichte des Abendlandes». Dr. phil. mit einer Arbeit über ein liturgiegeschichtliches Thema (mittelalterliche benediktinische Liturgie in Metz). Berufliche Tätigkeiten: Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) in St. Gallen, Leiter des Bereichs Entwicklungszusammenarbeit der Caritas Schweiz in Luzern, Geschäftsführer der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) in Zürich. Nach der Pensionierung fünf Jahre Personal-Ombudsmann für die katholische Kirche im Kanton Zürich.

Neben und nach den beruflichen Tätigkeiten Mitwirken in Reformgruppen. Neuere Beispiele: Forum für offene Katholizität (FOK), Projektgruppe «Neue religiöse Spra-che» der Bewegung tagsatzung.ch, Vorstand der Schweizerischen Maurice Zundel-Gesellschaft (Religionsphilosophie).

Texte von Alois Ottermatt

30.05.2015

Überlegungen zu den „Fürbitten im Totentanz des Terrorismus“

Es sind Fürbitten zu einem brennenden aktuellen Anliegen: zur grässlichen Plage des Terrorismus. Für den Titel boten sich etwa folgende Formulierungen an: Fürbitten zum Terrorismus... Fürbitten  gegen den Terrorismus... Fürbitten zum Totentanz des Terrorismus... zum Totentanz im Terrorismus. Die letzte Formulierung scheint zutreffend: Wir sind alle mitten drin – im Totentanz

14.05.2015

Fürbitten in der Entwicklungs-Zusammenarbeit

Diese Vorlage ist weiteres Beispiel von „Fürbitten jenseits theistischer Gottesbilder“. Sie entstanden im Januar 2008 für einen Ökumenischen Gottesdienstes zum Abschluss des Entwicklungsprojekts „Santa Cruz“. Die römisch-katholische Pfarrei und die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde hatten während dreier Jahre dieses Gesundheitsprojekt am Rand der Millionenstadt Santa Cruz in Bolivien unterstützt. ...

14.05.2015

Fürbitten jenseits theistischer Gottesbilder

An der Jahrestagung 2015 der Gesellschaft für eine Glaubensreform (GfGR) legte ich einen Erfahrungsbericht zum „Beten in nach-theistischer Zeit“ vor. Behandelt wurde die Frage am Beispiel des Allgemeinen Gebetes oder Gebetes der Gläubigen der katholischen Liturgie, „Fürbitten“ genannt.
Der evangelische Gottesdienst kennt ähnliches: das Allgemeine Kirchengebet, ebenfalls „Fürbittengebet“ genannt.