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FAQ

 Hier werden die oft gestellten Fragen beantwortet, damit alle was davon haben.

 

 

Mitgliedschaft

 

Muss ich Mitglied einer christlichen Kirche sein, um dem Verein beitreten zu können?

Nein. Die Mitgliedschaft im Verein ist unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Allerdings ersetzt die Vereinsmitgliedschaft auch keine Kirchenmitgliedschaft. Sie berechtigt beispielsweise nicht zum Patenamt.

Kann ich Vereinsmitglied werden, wenn ich nicht Deutsche/r bin?

Natürlich, die Vereinsmitgliedschaft ist an keine Staatsangehörigkeit gebunden.

 

Abendmahl

 

Darf jeder evangelische Pfarrer, jede Pfarrerin in der eigenen Gemeinde eine "Feier der Lebensgaben Gottes" durchführen?

Der Kirchenvorstand (Presbyterium/ Gemeindekirchenrat usw.) muss damit einverstanden sein. Solange die Mahlfeier klar als "Feier der Lebensgaben Gottes" ohne Sühnetheologie bezeichnet wird, dürfte es keine Schwierigkeiten geben.

Darf ein katholischer Priester die "Feier der Lebensgaben Gottes" verwenden?

Die Feier der Lebensgaben Gottes kann gegenwärtig nicht in die römische Messe integriert werden. Wenn aber eine katholische Gemeinde eine Agape feiern will, bietet sich das Formular durchaus an. Dasselbe gilt für ökumenische Agapefeiern.

Gibt es Empfehlungen für die Einführung der "Feier der Lebensgaben Gottes" in einer Gemeinde?

Die Einführung muss gut vorbereitet werden. Dazu gehört nicht nur das Gespräch im Leitungsgremium der Gemeinde (das zustimmen muss), sondern auch die Information der Gemeinde. Dabei sollte - in besonderen Veranstaltungen - viel Energie darauf verwendet werden, deutlich zu machen, dass in der Urchristenheit und frühen Kirche mehrere Formen von Mahlfeiern nebeneinander praktiziert worden sind. Wichtig ist vor allem: Die älteste Feier, die ausdrücklich "Eucharistie" genannt worden ist und in der "Didaché" (aus der Wende vom 1. zum 2. Jh.) steht, stellt keinerlei Beziehung her zwischen Brot und Wein einerseits und Leib und Blut Christi andererseits. Erst nachdem sich die durch den Tempelkult und andere Opferkulte beeinflusste apostolische Sühnetheologie auch in der frühen Kirche durchgesetzt hatte, haben sich die Dinge so geändert, dass die römische Messliturgie als Opfermahlfeier verstanden und gefeiert worden ist. Liturgiegeschichtlich kann sich diese Opfermahlfeier nicht auf Jesus berufen, sondern ist ein Produkt der frühen Kirche.

Die Information der Gemeinde sollte herausstellen, dass die "Feier der Lebensgaben Gottes" Gott für alles das dankt, was unser Leben durch leibliche und geistliche Gaben erhält und stärkt. Mit Sündenver-gebung hat diese Mahlfeier nichts zu tun.

Im Formular des Gottesdienstes gibt es aber die Möglichkeit, vor der "Feier der Lebensgaben Gottes" eine Lossprechung als eigenen liturgischen Akt zu feiern. Darin gestehen sich die Gemeindeglieder gegenseitig ein, vielen vieles schuldig geblieben zu sein, und bitten sich wechselseitig um Vergebung. Diese Vergebung sprechen sie sich dann im Namen Gottes zu. Wichtig ist an dieser Handlung, dass sie den Auftrag in eine gottesdienstliche Praxis umsetzt, denJesus uns schon mit dem Vaterunser gegeben hat.

Wird die "Feier der Lebensgaben Gottes" eingeführt, sollte damit nicht der Anspruch verbunden werden, die traditionelle Feier des Abendmahls bzw. der Eucharistie verdrängen zu wollen. Es geht vielmehr darum, die liturgische Vielfalt wieder herzustellen, die im Anfang des Christentums gestanden hat. (K-PJ) 


 

© 2017 Gesellschaft für eine Glaubensreform e.V.
| Seite zuletzt geändert am: 19.01.2016, 15:40 von Administrator |